Hallo
So, jetzt ist es endlich soweit – mein erster Blog auf meiner eigenen Webseite! Wer hätte das gedacht! ‚ÜBER MICH‘ sagt ja bereits etwas über meine Motivation und den mühevollen Weg zur endgültigen Erstellung dieser Webseite. Wobei ‚endgültig‘ wohl nicht wirklich zutrifft, denn es wird bestimmt noch eine Menge Änderungen geben. Aber ich möchte jetzt einfach loslegen und nicht ununterbrochen daran denken, ‚Wie kann ich es besser machen?‘. Was, das wird sich im weiteren Verlauf sowieso zeigen.
Meine Frau fragte mich, „Glaubst du irgend jemanden interessiert, über was du vor hast zu schreiben?“ Ich weiß es natürlich nicht, aber die Lust, etwas über mich und ‚meine‘ Musik zu schreiben, überwiegt. Vielleicht sollte ich einfach damit anfangen, wie der Name ‚Blackbaron’s VinylTreasureTrove‘ zustande gekommen ist. 1967 gab es einen ziemlich erfolgreichen amerikanischen Popsong ‚Snoopy vs. the Red Baron‘ in dem Snoopy gegen den Red Baron (von Richthofen) antritt, um zu verhindern, dass er noch mehr gegnerische Kampfflieger abschiesst. Nachdem der Red Baron ihn abgeschossen hat, gelingt es Snoopy in einem weiteren heroischen Versuch, ihn abzuschiessen. Ich hatte den Song wohl irgendwo gehört, und er hatte sich bei mir festgesetzt. Dann wurde der Red Baron zum Blackbaron (Vinyl). ‚TreasureTrove (Schatzkiste)‘ kam von meiner Schallplatten Sammlung, die viele Schätze aus den 60er und 70er Jahren enthält
Was mich zu meinen musikalischen (als Hörer) Wurzeln bringt. Meine Teeny-Jahre waren die 60er. Durch meine Schwester, die 6 Jahre älter als ich ist, hörte ich das erste Mal Pop Songs (im Gegensatz zum deutschen Schlager). Soweit ich mich noch erinnere, hauptsächlich Elvis, Paul Anka etc. Dann kam die Zeit der ‚British Invasion‘, Allerdings war ich zunächst nicht wirklich ein Beatle-fan. Diese Phase begann erst 1963. Davor hörte ich die ‚Searchers‘ – Sweets For My Sweet‘, ‚Needles And Pins‘ etc. Mein wichtigster Einfluß, jedoch, war die englische Top 20 Show Sonntagnachmittags auf BFN (British Forces Network). Zwei Stunden lang die aktuellsten Pop Songs – eine Stunde die ‚bubbling under‘ Songs, also diejenigen, die sich den Top 20 näherten, und danach die eigentlichen Songs der Top 20. Ich kann immer noch die Spannung nachvollziehen, die sich im Verlauf dieser Show aufbaute, bis es dann endlich zur NUMBER 1 kam!!!! Dazu gab es dann die Lektüre des NME (New Musical Express) oder manchmal auch des MM (Melody Maker).
Wie oben angedeutet begann meine eigentliche ‚Karriere‘ als Musikliebhaber 1963. Allerdings nicht die des Plattensammlers. Das dauerte noch einige Jahre, denn erst als es mir möglich, war eigenes Geld zu verdienen, konnte daran gedacht werden, dieses für Platten auszugeben. Meine erste Einnahmequelle war Zeitungen auszutragen. Das brachte zwar nicht viel Geld. Aber immerhin war ein wenig war da zum Ausgeben. Meine allererste gekaufte Schallplatte war (natürlich) eine Single – 1965 ‚Da Doo Ron Ron‘ von den Crystals für DM 4,95. Dies war eine der wenigen Platten die ich zum vollen Preis kaufte. Später kamen noch ‚Keep Searching‘ von Del Shannon, ‚Poor Boy‘ von den Lords und ein oder zwei weitere in dieser Kategorie hinzu. Der Rest waren günstigere Sonderangebote. Not macht erfinderisch. Schon bald entwickelte ich ein Gespür dafür, wo es die ‚Grabbeltische‘ gab, das waren Tische mit ermäßigten Singles, meistens in den großen Kaufhäusern. Würde man die Zeiten addieren, die ich an solchen Grabbeltischen verbrachte, käme man wahrscheinlich auf etliche Monate. Das Ergebnis waren mehrere hundert Singles.
Ab Mitte der 60er gab es mehr Möglichkeiten für mich Geld zu verdienen und zwar mehr als beim Zeitungsaustragen. Insofern konnte die Zeit der LPs beginnen.
